Kategorie: Konferenzankündigung Seite 1 von 3

On Tour: OOP 2019, München

Wir freuen uns sehr, bei der OOP 2019 als Sprecher dabei sein zu dürfen. Mit vielen Tracks zu spannenden Themen rund um Softwareentwicklung verspricht die OOP wieder ein echtes Highlight zu werden. Das Motto 2019: „Care for the future“.

Rechtmäßige Datenverarbeitung als Architekturherausforderung für Datenplattformen

Plattformökonomie verändert die Zusammenarbeit von Unternehmen geschäftlich, rechtlich und technisch, insbesondere wenn das ausgetauschte Gut auch Daten mit Personenbezug sein können. Wir berichten zu Herausforderungen und Lösungsansätzen zur rechtmäßigen Datenverarbeitung, u.a. Consent Handling, aus dem Aufbau der B2B-Datenplattform Caruso. Neben den rechtlichen Vorgaben (GDPR) müssen unterschiedlichste Anforderungen der Partner berücksichtigt werden, z.B. hinsichtlich Anonymität von Datenverarbeitern zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen.

Die Sicherstellung der Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung ist eine essenzielle Aufgabe bei der Entwicklung jedes Systems, das personenbezogene Daten verarbeitet, insbesondere seit Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ohne entsprechende Lösungskonzepte kann das System seine Aufgabe nicht erfüllen oder es drohen empfindliche Strafen für die Unternehmen. Architekten, die Systeme entwickeln, sind also in den meisten Fällen irgendwann mit dieser Aufgabe konfrontiert. Die Erarbeitung solcher Lösungen bedeutet häufig eine Auseinandersetzung mit der rechtlichen Materie und intensive Zusammenarbeit mit Anwälten und Datenschützern. Diese Aufgabe wird noch herausfordernder in softwarebasierten Ökosystemen, in denen viele Partner zusammenkommen und durch verschiedene Beiträge voneinander profitieren.
Wir bauen seit zwei Jahren die B2B-Datenplattform Caruso auf, in der verschiedene Unternehmen effizient Daten aus der Automobildomäne austauschen können, insbesondere kann mit Zustimmung des Fahrzeugnutzers ein Zugriff auf Telematikdaten für Dienstleister ermöglicht werden. Die Sicherstellung der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten für die Plattform, aber auch für alle Partner ist dabei von zentraler Bedeutung. Wir haben dafür unterschiedliche Lösungsansätze entworfen und hinsichtlich unterschiedlichster Anforderungen der Partner technisch und rechtlich bewertet.
In diesem Vortrag möchten wir unsere Ergebnisse mit interessierten Architekten, Entwicklern und Entscheidern teilen. Dafür führen wir zwar einige Grundbegriffe der DSGVO ein, fokussieren uns aber auf das Design der technischen Lösungsansätze. Diese diskutieren wir anhand von illustrativen Beispielen, mit ihren Vor- und Nachteilen. Die Teilnehmer erhalten so einen Werkzeugkasten zur Umsetzung der rechtmäßigen Verarbeitung personenbezogener Daten in ihren eigenen Systemen.

Der Vortrag von Dominik Rost und Matthias Naab berichtet aus der Zusammenarbeit zwischen der Caruso Dataplace GmbH und Fraunhofer IESE. Wir werden auch gemeinsam bei der OOP den Vortrag halten.

Anfassen! Nicht nur gucken. – Spielerisch den Überblick in Digitalen Ökosystemen behalten

Digitale Ökosysteme sind komplexe Konstrukte und schwer zu überblicken. Technologische, geschäftliche und rechtliche Auswirkungen sind ungleich schwerer zu verstehen, wenn Produkte und Services unternehmens- und branchenübergreifend gestaltet werden. Vielen Unternehmen fehlt der Blick auf das große Ganze und das erschwert Entscheidungen. Der Vortrag beschreibt die Methode „Tangible Ecosystem Design“ zur Definition, Gestaltung und Analyse von Digitalen Ökosystemen mithilfe von Playmobil®-Spielzeug und macht das Ökosystem damit „greifbar“.

Die digitale Transformation fast aller Industriezweige führt zu einem disruptiven Wandel. Die Platform-Economy ist in vollem Gange. Mehr und mehr Digitale Ökosysteme (Software-Ecosystems, Software-enabled Ecosystems, Smart Ecosystems usw.) entstehen, in denen Unternehmen aus verschiedensten Branchen auf einer gemeinsamen Plattform ihre Produkte und Services anbieten.
Durch die Kombination dieser Produkte und Services entstehen für Kunden und Nutzer der Plattform Vorteile, die keines der beteiligten Unternehmen alleine hätte erzeugen können. Somit stehen immer mehr Unternehmen vor der Frage, ob sie sich an einem Ökosystem beteiligen sollten und wenn ja, in welchem Ökosystem und in welcher Rolle sie auftreten sollen. Digitale Ökosysteme sind ungleich komplexer zu verstehen als Software Systeme, die unter der alleinigen Kontrolle eines einzelnen Unternehmens stehen. Die technologischen (Technology), geschäftlichen (Business) und rechtlichen (Legal) Auswirkungen sind ungleich schwerer zu verstehen, wenn Produkte und Dienstleistungen unternehmens- und branchenübergreifend gestaltet werden sollen.
Viele Unternehmen betreten zudem im Rahmen der Digitalen Transformation dabei aus ihrer Sicht Neuland und benötigen umfassendere Unterstützung als bei der Entwicklung klassischer Softwaresysteme. Die Gestaltung Digitaler Ökosysteme erfordert darüber hinaus Kompetenzen, die weit über das klassische System- und Software-Engineering hinausgehen, um die zentralen Herausforderungen beherrschen zu können.
Die Beherrschung dieser Auswirkungen bewirkt eine neue Dimension der Komplexität der Gestaltung von Software-Systemen und erschwert somit die Entwicklung von Ökosystemen und die damit verbundene User Experience:
• Vielfalt:
Ökosysteme bestehen aus einer Vielzahl von Entwicklungsorganisationen, heterogenen Technologien, einem Mix aus technischen Methoden und unterschiedlichen (teilweise widersprüchlichen) Geschäfts- und Nutzerzielen. Der Modellierungs- und Priorisierungsaufwand für das Verstehen und Beherrschen von Nutzer- bzw. Systemanforderung ist immens.
• End-to-End-Qualität:
Innerhalb eines Ökosystems sind viele Teile nicht mehr unter der Kontrolle einer Software-Entwicklungsorganisation, die den Ökosystem-Konsumenten betreut, aber dennoch muss eine durchgängige Qualität erreicht werden. Obwohl viele Unternehmen das System beeinflussen, möchten Benutzer sie als einen Service wahrnehmen und benutzen.
• Unsicherheit:
Ökosysteme entwickeln sich dynamisch und werden von vielen unabhängigen Akteuren in ihrem eigenen Tempo vorangetrieben. Manche Entscheidungen beruhen auf unvollständigen Anforderungen oder auf Einschätzungen über die Weiterentwicklung der Nutzerbedürfnisse. Diese müssen aber systematisch aufgenommen und hinterher überprüft werden.
In den letzten Jahren haben wir mehr als 20 Ökosystemprojekte durchgeführt. Dabei sind uns verschiedene Herausforderungen bei der Modellierung von Ökosystemen wiederholt begegnet:
• Große Anzahl und Typen von Rollen führen zu unklaren Zusammenhängen in Ökosystemen
• Unklare Beziehungen zwischen den Akteuren im Kontext eines Dienstes und seinen Konsumenten
• Die Auswirkungen einer (kleinen) Veränderung auf das gesamte Ökosystem sind schwer zu erkennen
• Schwer, das „Big Picture“ (Business, Technology, Legal) des gesamten Ökosystems im Auge zu behalten (und im Fokus), während man an einem der vielen Details arbeitet
• Unklare Einflüsse von Service-Regeln auf das gesamte Plattformgeschäft
• Es existieren keine Tools zur Diskussion des Plattform- und Servicedesigns im (interdisziplinären) Team
• Unreife und komplexe Modellierungssprachen für Ökosysteme
Um diese Herausforderungen zu meistern, haben wir die Methode „Tangible Ecosystem Design“ entwickelt. Unsere Methode fördert die Zusammenarbeit bei der Definition, Gestaltung und Analyse eines Digitalen Ökosystems und das mithilfe von Playmobil®-Spielzeug, was die Konzeption greifbar für die Teilnehmer macht. In Workshops können die Teilnehmer mit Playmobil und geeigneten Templates ein Digitales Ökosystem modellieren und es damit im wahrsten Sinne des Wortes „greifbar“ machen.
Ziel der Methode „Tangible Ecosystem Design“ ist es, in einem interaktiven Workshop mit verschiedenen Plattform-Playern (Stakeholder) die Modellierung eines Ökosystems, einschließlich der Plattform, ihrer Services und ihrer Akteure, zu unterstützen.
Als Teil der methodischen Anleitung wurden Modellierungselemente definiert, sodass Benutzer immer das gleiche Playmobil®-Element benutzen können, um verschiedene Services und Beziehungen darzustellen.
Die Hauptbausteine der Methode und die zugehörigen Templates werden im Vortrag vorgestellt, so wie die verschiedenen Templates angewendet. Hierzu werden zunächst eine Definition der Ziele des Ökosystems und die Philosophie des Ökosystems erfasst. Danach werden die verschiedenen Services identifiziert und in verschiedene Abstraktionsebenen modelliert. Anschließend werden die verschiedenen Akteure (Unternehmen in verschiedenen Rollen) eines Ökosystems identifiziert und dazu im Detail beschrieben. Als Abschluss werden alle Plattform spezifische Aspekten festgehalten.

Dieser Vortrag wird von Claudia Nass und Marcus Trapp gehalten.

 

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz und viele interessante Diskussionen und tiefgehenden Austausch. Hier geht es zum vollständigen Konferenzprogramm.

On Tour: The Architecture Gathering 2018, München

Am 10. und 11. Oktober findet in München The Architecture Gathering 2018 statt. Letztes Jahr war die Veranstaltung ein voller Erfolg mit vielen Teilnehmern, hochkarätigen Sprechern und tollen Vorträgen. Dieses Jahr sind wir auch wieder mit einem Vortrag dabei und freuen uns schon sehr auf die Veranstaltung:

Daten, das neue Öl aus und um Autos:
Architektur-Erfahrungen aus dem Aufbau der Datenplattform Caruso und der Initiierung eines digitalen Ökosystems

Digitaler Wandel ist in aller Munde und doch oft ein abstrakter Begriff. Wir erläutern die Rolle der Architektur an einem ganz konkreten und realen Beispiel: dem Startup Caruso Dataplace, das einen B2B-Datenmarktplatz für Telematikdaten aus Fahrzeugen und weitere Daten rund um Fahrzeuge aufbaut und ein digitales Ökosystem aus Datenanbietern und –konsumenten ins Leben rief. Das offene Ökosystem umfasst z.B. Fahrzeughersteller, Teilehersteller, Werkstätten, Zulieferer, Logistiker, Versicherungen, Teilehändler und Dienstleistern.Wir berichten von der Arbeit der Architekten im Spannungsfeld von Geschäftsmodellen, Technologien und Recht eines entstehenden Ökosystems. Wir teilen Erfahrungen und Erkenntnisse darüber, was Architekturarbeit bei der Initiierung von digitalen Ökosystemen und Plattformen besonders herausfordernd macht und wie wir zentrale Aspekte gelöst haben. Kernherausforderungen sind z.B. Offenheit bei gleichzeitiger Sicherheit und Vertrauen sowie hohe Attraktivität für Partner bei gleichzeitig einfachem Eintritt ins Ökosystem.

Der Vortrag wird gehalten von Matthias Naab und Ulrich Keil (CTO, Caruso GmbH).

Wir freuen uns auf zwei spannende Tage mit inspirierenden Vorträgen, Begegnungen und Diskussionen. Alle Informationen zum Architecture Gathering 2018 gibt es hier.

On Tour: ICSA 2018, Seattle, USA

Bei der ICSA 2018 in Seattle werden Matthias Naab und Dominik Rost vertreten sein. Am 01.05. halten sie ein Tutorial zur Bewertung von Softwarearchitekturen und am 02.05. einen Vortrag zu Erfahrungen aus dem Aufbau eines Digitalen Ökosystems.

How to Evaluate Software Architectures: Tutorial on Practical Insights on Architecture Evaluation Projects with Industrial Customers

Hier die offizielle Ankündigung und Beschreibung:

„Thorough and continuous architecting is the key to overall success in software engineering, and architecture evaluation is a crucial part of it. This tutorial presents a pragmatic architecture evaluation approach and insights gained from its application in more than 75 projects with industrial customers in the past decade. It presents context factors, empirical data, and example cases, as well as lessons learned on mitigating the risk of change through architecture evaluation.

By providing comprehensive answers to many typical questions and discussing lessons learned, the tutorial allows the audience to not only learn how to conduct architecture evaluations and interpret its results, but also to become aware of risks such as false conclusions, manipulating data, and unsound lines of argument.

The target audience includes both practitioners and researchers. It encourages practitioners to conduct architecture evaluations. At the same time, it offers researchers insights into industrial architecture evaluations, which can inspire future research directions.“

Das Tutorial basiert auf unserem Buch „Pragmatic Evaluation of Software Architectures“.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und interessante Diskussionen.

Wer nicht zur ICSA kommen kann, hat die Gelegenheit dieses Tutorial auch als Teil des nächsten Architekturseminars im April am IESE zu besuchen.

 

Architecting a Software-Based Ecosystem for the Automotive Aftermarket:
An Experience Report

Matthias Naab und Dominik Rost präsentieren einen wissenschaftlichen Erfahrungsbericht aus der Kooperation mit unserem Kunden Caruso.

Hier geht es zum wissenschaftlichen Programm.

Abstract unseres Papers:

„Software-based ecosystems comprise multiple software systems developed by a multitude of organizations. They are on the one hand technically integrated, often via a dedicated platform forming the center of the ecosystem. On the other hand, the organizations and their systems interact in a way that provides (business) benefits for all participants and leads to new forms of businesses. The ecosystem platform is typically defined, developed and operated by the ecosystem initiator. In the past two years, we have been working on the initiation of an ecosystem and the development of a platform for the automotive aftermarket: a data and service marketplace. As core contributions in this paper, we share the experiences and lessons learned from the early phases from an architect’s point of view. As a background, we first describe our key architecture drivers, the current state of the architecture, and how architecture work is performed. We experienced a substantially extended scope for ecosystem architects, working on the overall ecosystem and the platform. Especially in the beginning, architects have to live with a high degree of uncertainty and fuzziness and have to help shaping and aligning business, technical, and legal aspects. Besides these key insights, we share lessons learned in the following categories: Requirements and Priorities, Architecture and Architecture Work, Platform Releases and Time-to-Market, Partners, Communication, Learning from other Ecosystems.“

On Tour: SATURN 2018, Plano, TX, USA

Wir freuen uns sehr, bei der SATURN 2018 als Sprecher dabei sein zu dürfen. Die SATURN findet vom 07. bis zum 10. Mai 2018 in Plano, Texas statt. Das Programm verspricht wieder eine sehr spannende und interessante Konferenz für Softwarearchitekten!

How do Software Architects find the way to User Experience? With Google Maps!

UX is surprisingly often neglected by software architects, and talking to UX people is rather the exception. With the example of Google Maps, we illustrate the mutual impact of architecture and excellent UX, covering also the specifics and relationship between UX designers and software architects.

Architecture of the CARUSO Ecosystem – Bringing a Market Place for Car-Related Data and Services to Speed

CARUSO is a B2B market place brokering data and services around car telematics. We report from the architects’ work in creating the ecosystem: continuous tension among business, legal, and technology. Key challenges are openness, trust, attractiveness for partners, and low entry barriers.

Dieser Vortrag ist zusammen mit Jens Knodel, Caruso Dataplace GmbH

 

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz und viele interessante Diskussionen und tiefgehenden Austausch.

 

On Tour: OOP 2018, München

Wir freuen uns sehr, bei der OOP 2018 als Sprecher dabei sein zu dürfen. Mit vielen Tracks zu spannenden Themen rund um Softwareentwicklung verspricht die OOP wieder ein echtes Highlight zu werden. Das Motto 2018: „Software meets Business“.

Wie finden Softwarearchitekten den Weg zu User Experience? Mit Google Maps!

Softwarearchitektur und User Experience (UX) sind zentrale Erfolgsfaktoren von Softwaresystemen. Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Bereichen. Wir illustrieren am Beispiel von Google Maps, welche architektonischen Höchstleistungen und Tradeoffs notwendig sind, um die Google-Experience zu erreichen, das heißt: Einfachheit zu gewährleisten und gleichzeitig global zu skalieren. Der Vortrag zeigt auf, wie trotz der unterschiedlichen Charaktere von Architekten und UX-Designern großartige Systeme erschaffen werden können.

Architektur des CARUSO-Ökosystems – Telematik, Daten und Marktplatz digital ins Rollen gebracht

CARUSO ist ein B2B-Marktplatz zum Brokering von Daten und Services rund um Fahrzeug-Telematik. Wir berichten von der Arbeit der Architekten im Spannungsfeld von Geschäftsmodellen, Recht und Technologien eines entstehenden Ökosystems. Der Weg zur erfolgreichen Digitalisierung der Domäne ist gepflastert mit Zielanpassungen, Experimenten und schnellen Entscheidungskorrekturen. Kernherausforderungen sind Offenheit bei gleichzeitiger Sicherheit und Vertrauen sowie hohe Attraktivität für Partner bei gleichzeitig einfachem Eintritt ins Ökosystem.

Dieser Vortrag ist zusammen mit Jens Knodel, Caruso Dataplace GmbH

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz und viele interessante Diskussionen und tiefgehenden Austausch. Hier geht es zum vollständigen Konferenzprogramm.

On Tour: Cloud Expo Europe, Frankfurt, 2017

Am 28. und 29. November 2017 findet in Frankfurt die Cloud Expo Europe statt. Wir sind mit einem Vortrag zu Softwarearchitektur und User Experience dabei.

Wie finden Softwarearchitekten den Weg zu User Experience? Mit Google Maps!

Eine hervorragende Softwarearchitektur und eine tolle User Experience sind zentrale Erfolgsfaktoren von  Softwaresystemen. Der Vortrag betrachtet das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Bereichen. Dabei gehen wir nicht nur auf die durchaus unterschiedlichen Personengruppen der Softwarearchitekten und UX Designer ein, sondern betrachten auch den Zusammenhang und die Tradeoffs zwischen tollen UX Konzepten und technischen Konzepten, die zur Umsetzung benötigt werden. Wir illustrieren am Beispiel von Google Maps, welche architektonischen Höchstleistungen notwendig sind, um die Google-Experience zu erreichen, das heißt: Google-typische Einfachheit zu gewährleisten und Google-typische Mega-Dienste überhaupt zu ermöglichen. Der Vortrag zeigt auf, wie trotz der unterschiedlichen Charaktere von Architekten und UX Designern großartige Systeme erschaffen werden können.

Unser Vortrag ist am 29. November um 13:10 .

Dazu gibt es auch ein Interview mit uns.

On Tour: Bitkom Arbeitskreis Softwarearchitektur, Köln, 2017

Am 29. Juni findet in Köln der Bitkom Arbeitskreis Softwarearchitektur in Köln statt. Thema ist: „Microservices: Das neue Instrument für große Orchester“. Ich bin mit einem Vortrag zum Thema Modularität und Microservices mit dabei und freue mich auf spannende und kontroverse Diskussionen zum aktuell hoch gehandelten Thema Microservices.

Modularität: Schon immer gewollt und selten erreicht – Sind Microservices und Self-Contained Systems der Durchbruch?

Modularität war schon das erklärte Ziel, als noch niemand von Softwarearchitektur sprach. Daran hat sich bis heute nichts geändert und aufgrund der stetig wachsenden Größe von Software wird Modularität immer noch wichtiger, um Herr der Lage zu bleiben. Trotzdem hat man in der Praxis selten das Gefühl, dass Modularität wirklich erreicht wurde oder gar dauerhaft erhalten bleibt. Microservices und Self-Contained Systems sind nun die aktuellsten Paradigmen, die Modularität versprechen. Dieser Vortrag blickt auf zahlreiche Entwicklungs- und Renovierungsprojekte zurück, in denen auf Modularität hingearbeitet wurde. Er nimmt Modularität, die Ziele dahinter und die Probleme bei der Erreichung unter die Lupe. Microservices und Self-Contained Systems verdienen dabei als jüngste Hoffnungsträger hinsichtlich Modularität besondere Beachtung.

On Tour: O’Reilly Software Architecture Conference 2017, London

Am 16.-18. Oktober findet in London The O’Reilly Software Architecture Conference 2017 statt. Wir freuen uns schon sehr, dabei wieder auf unterhaltsame Weise unseren Zuhörern nahezubringen, wie eng die Verbindung zwischen User Experience und Softwarearchitektur ist (oder sein sollte!):

How do Software Architects find the way to User Experience? With Google Maps!

Eine hervorragende Softwarearchitektur und eine tolle User Experience sind zentrale Erfolgsfaktoren von Softwaresystemen. Unser Vortrag betrachtet das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Bereichen. Dabei gehen wir nicht nur auf die durchaus unterschiedlichen Personengruppen der Softwarearchitekten und UX Designer ein, sondern betrachten auch den Zusammenhang und die Tradeoffs zwischen tollen UX Konzepten und technischen Konzepten, die zur Umsetzung benötigt werden. Wir illustrieren am Beispiel von Google Maps, welche architektonischen Höchstleistungen notwendig sind, um die Google-Experience zu erreichen, das heißt: Google-typische Einfachheit zu gewährleisten und Google-typische Mega-Dienste überhaupt zu ermöglichen. Der Vortrag zeigt auf, wie trotz der unterschiedlichen Charaktere von Architekten und UX Designern großartige Systeme erschaffen werden können.

Wir freuen uns auf spannende Tage mit inspirierenden Vorträgen, Begegnungen und Diskussionen. Alle Informationen zur Konferenz gibt es hier.

On Tour: Tutorial Architecture Evaluation @ ICSA 2017

Bei der ICSA 2017 in Göteborg halten Jens Knodel und Matthias Naab am 03. April ein Tutorial zur Bewertung von Softwarearchitekturen.

How to Evaluate Software Architectures:

Tutorial on Practical Insights on Architecture Evaluation Projects with Industrial Customers

Hier die offizielle Ankündigung und Beschreibung:

„Thorough and continuous architecting is the key to overall success in software engineering, and architecture evaluation is a crucial part of it. This tutorial presents a pragmatic architecture evaluation approach and insights gained from its application in more than 75 projects with industrial customers in the past decade. It presents context factors, empirical data, and example cases, as well as lessons learned on mitigating the risk of change through architecture evaluation.

By providing comprehensive answers to many typical questions and discussing lessons learned, the tutorial allows the audience to not only learn how to conduct architecture evaluations and interpret its results, but also to become aware of risks such as false conclusions, manipulating data, and unsound lines of argument.

The target audience includes both practitioners and researchers. It encourages practitioners to conduct architecture evaluations. At the same time, it offers researchers insights into industrial architecture evaluations, which can inspire future research directions.“

Das Tutorial basiert auf unserem Buch „Pragmatic Evaluation of Software Architectures“.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und interessante Diskussionen.

On Tour: OOP 2017, München

OOP 2017

Wir freuen uns sehr, bei der OOP 2017 als Sprecher dabei sein zu dürfen. Mit 8 Tracks zu spannenden Themen rund um Softwareentwicklung verspricht die OOP wieder ein echtes Highlight zu werden.

Who is engineering the Software, which is eating the world?

Software revolutioniert fast jede Art von Business durch neuartige Ökosysteme. Die Erstellung erfordert Kompetenzen, die weit über das klassische Systems- und Software-Engineering hinausgehen. Zentrale Herausforderungen sind höhere Komplexität bei kürzerer Time-To-Market, geteilte Verantwortung und Kontrolle über mehrere Unternehmen und Domänen hinweg sowie die immer höher werden Anforderungen an Sicherheit, User Experience, und andere Qualitäten. Wir charakterisieren Softwareökosysteme und zeigen notwendige Kompetenzen, um diese zu bauen.

Ereignisorientierung im App-Ökosystem – Architekturdetails als Garant für erfolgreiche Integration

Ereignisorientierung ist in vielen Aspekten für IoT-Systeme geeignet, weil reale Ereignisse verarbeitet werden. Die passende Architektur und Implementierung ist aber alles andere als offensichtlich und erfordert, dass sich Architekten und Entwickler gemeinsam um viele Details kümmern. Wir zeigen Lösungen für ein skalierbares und erweiterbares App-Ökosystem mit Logistikfokus: Error Handling, Schnittstellen, Daten- und Eventmodellierung mit Generierung von Entwickler-spezifischen Sichten, Einfluss auf die Clients und Umsetzung in AWS mit Reactor.

Dieser Vortrag ist zusammen mit unserem Kollegen Balthasar Weitzel.

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz und viele interessante Diskussionen. Hier geht es zum vollständigen Konferenzprogramm.

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